Der Verkehrssektor hinkt beim Klimaschutz hinterher
Die meisten Menschen wissen, dass es schlecht für die Umwelt, das Klima und die Gesundheit ist, wenn wir fossile Energien, wie Kohle oder Erdöl, verbrennen. Egal, ob Kohle in Fabriken oder Öl in Autos – beides muss stark reduziert werden, damit wir den menschengemachten Klimawandel bremsen können.
In einigen Bereichen klappt das schon: Im Energiesektor, also zum Beispiel bei der Stromproduktion, sind die klimaschädlichen Emissionen in den letzten Jahrzehnten gesunken. Aber im Verkehrssektor ist das Gegenteil passiert: Hier sind die schädlichen Emissionen nicht zurückgegangen, sondern sogar leicht gestiegen.
In Deutschland kommen etwa 20 Prozent aller klimaschädlichen Emissionen aus dem Verkehr. Und über 90 Prozent davon entstehen auf der Straße – also durch Autos und Lastwagen. Die gute Nachricht: Es ist eigentlich relativ einfach, den Straßenverkehr klimafreundlich umzugestalten. Denn es gibt heute schon viele Möglichkeiten, mit Verkehrsmitteln mobil zu sein, die nur wenige oder gar keine schädlichen Emissionen ausstoßen.



Für die Sachtexte wurden folgende Quellen verwendet:
- Dr. Stefanie Groll: 10 Dinge, die Du jetzt über Mobilität und Verkehr wissen solltest. Abrufbar unter: https://www.boell.de/de/zehn-dinge-die-man-ueber-mobilitaet-und-verkehr-wissen-sollte.
- Heinrich-Böll-Stiftung e. V.: So kommen wir besser voran15 Fakten zu nachhaltiger Mobilität. Als PDF abrufbar unter: https://www.boell.de/de/2020/08/06/so-kommen-wir-besser-voran