Die meisten Menschen wissen, dass es schlecht für die Umwelt, das Klima und die Gesundheit ist, wenn wir fossile Energien, wie Kohle oder Erdöl, verbrennen. Egal, ob Kohle in Fabriken oder Öl in Autos – beides muss stark reduziert werden, damit wir den menschengemachten Klimawandel bremsen können.

In einigen Bereichen klappt das schon: Im Energiesektor, also zum Beispiel bei der Stromproduktion, sind die klimaschädlichen Emissionen in den letzten Jahrzehnten gesunken. Aber im Verkehrssektor ist das Gegenteil passiert: Hier sind die schädlichen Emissionen nicht zurückgegangen, sondern sogar leicht gestiegen.

In Deutschland kommen etwa 20 Prozent aller klimaschädlichen Emissionen aus dem Verkehr. Und über 90 Prozent davon entstehen auf der Straße – also durch Autos und Lastwagen. Die gute Nachricht: Es ist eigentlich relativ einfach, den Straßenverkehr klimafreundlich umzugestalten. Denn es gibt heute schon viele Möglichkeiten, mit Verkehrsmitteln mobil zu sein, die nur wenige oder gar keine schädlichen Emissionen ausstoßen.

Fahrraddemonstration für nachhaltigeMobilität in Oldenburg. Foto: Fabian Steffens / Wikimedia Commons / CC BY 4.0.
Während in anderen Bereichen die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen schon vorangeht, sind die Emissionen im Verkehrssektor leicht angestiegen. Diese werden nicht nur durch die Kraftfahrzeuge verursacht, sondern auch durch den Bau und Ausbau von Straßen, für den sehr viel Energie und Ressourcen verwendet werden.

Für die Sachtexte wurden folgende Quellen verwendet: