Unsere moderne Welt ist ohne Mobilität undenkbar. Sie gibt uns die Freiheit, jederzeit überall hin zu kommen, wohin wir möchten. Wir können neue Orte entdecken, fremde Menschen kennen lernen und Wissen aus tauschen.

Mobilität ist unverzichtbar, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Denn das Zuhause, die Schule oder der Arbeitsplatz, Freunde, Familie und Freizeitangebote befinden sich zumeist nicht am selben Ort. Ein selbstbestimmtes und vielfältiges Leben wird erst durch Mobilität möglich.

Doch Mobilität hat auch Schattenseiten. Wenn wir im Stau stehen und zu Terminen hetzen, geht das auch mit einem Verlust an Freiheit einher. Die enorme Masse an Autos, die mit Benzin und Diesel betrieben werden, schadet dem Klima, der Umwelt und unserer Gesundheit.

Große Teile unserer Gesellschaft sind extrem viel unterwegs. Das führt zu großen Problemen. Und es leiden vor allem die Menschen darunter, die selbst nur sehr wenig mobil sind, weil ihnen die Möglichkeiten dazu fehlen.

So leiden zum Beispiel die Menschen im globalen Süden besonders stark unter den Folgen des Klimawandels. Sie tragen aber selbst nur sehr wenig dazu bei. Auch in Deutschland sind zum Beispiel die Menschen besonders betroffen, die an lauten und stark befahrenen Straßen wohnen. Sie tragen die gesundheitlichen Belastungen, die von allen verursacht werden, die auf diesen Straßenunterwegs sind.

Daher muss Mobilität nachhaltig gestaltet werden. Das bedeutet, dass sie möglichst wenig negative Folgen für Menschen, Umwelt und Klima haben soll. Außerdem dürfen die Schäden und Belastungen, die sich nicht vermeiden lassen, nicht denen zu Last fallen, die sie gar nicht verursachen.

Für die Sachtexte wurden folgende Quellen verwendet: