Der Bahnhaltepunkt Jaderberg wurde 2020 wieder eröffnet. Foto: privat.

In Deutschland sind in ländlichen Gebieten, wie z.B. dem Ammerland, bisher viele Menschen auf ein eigenes Auto angewiesen. Diese Abhängigkeit kann man verringern, indem man die Bus- und Bahnanbindung verbessert. Eine Maßnahme ist die Einrichtung von zusätzlichen Bahnhaltepunkten. So können auch Menschen, die in kleineren Orten leben, mit der Bahn fahren.

Ein gutes Beispiel für eine vorbildliche Anbindung der ländlichen Räume mit Bus und Bahn ist die Schweiz. In und aus allen Orten, in denen mindestens 300 Menschen leben, muss täglich zwölfmal der Bus fahren.

In abgelegenen Gebieten ohne Linienverkehr verkehren Rufbusse. Das sind kleine Busse, die man bei Bedarf bestellen kann. Zusätzlich gibt es in der Schweiz auch viele Überlandwege für Fahrräder und Kleinst-Elektromobile.

Auch in Deutschland könnte man die Mobilität in ländlichen Gebieten nach dem Vorbild der Schweiz so verändern, dass viele Leute kein eigenes Auto mehrbrauchen. Car-Sharing kann dazu einen Beitrag leisten. Beim Car-Sharing kann man sich ein Auto ausleihen, wenn man es benötigt. Dadurch nutzt man das Auto nur dann, wenn es wirklich notwendig ist.

In der Schweiz fährt der Postbus abgelegene Orte an und nimmt sogar das Fahrrad mit. Foto: Schönegg / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0.
Auto des Car-Sharing-Anbieters “teilAuto” in Pfaffenwinkel (Südbayern). Foto: Henning Schlottmann (User:H-stt) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0.

Für die Sachtexte wurden folgende Quellen verwendet: