Wer kombiniert spart Geld und Nerven
Viele Städte wie Berlin, Augsburg oder Helsinki planen ihr Verkehrssystem so, dass für jede Situation das passende Verkehrsmittel vorhanden ist. Hier nutzten viele Menschen mehrere Verkehrsmittel auf einem Weg.
- Bahn
- Bus
- Straßenbahn
- U-Bahn
- Fahrrad
- E-Scooter
- Car-Sharing
- Mitfahrangebote
Man kann zum Beispiel mit der S-Bahn in die Stadt fahren und für die letzten Meter ein Leihfahrrad nehmen. Für große Einkäufe kann man ein Elektroauto mieten. Spät abends gibt es Shuttledienste. Das sind kleine Busse oder Autos, die mehrere Menschen nacheinander abholen und zu ihrem Ziel bringen.
Im Ammerland gibt es ein Pendlerportal, um Mitfahrangebote zu organisieren. Dieses richtet sich an Berufspendler, die anstatt alleine mit dem Auto zu fahren, Fahrgemeinschaften bilden können. Das ist auch günstiger, weil man sich die Kosten teilen kann.


In Deutschland kostet ein Auto zwischen 400 und 700 Euro im Monat. Wenn man stattdessen verschiedene nachhaltige Verkehrsmittel kombiniert, kann man viel Geld sparen: Deutschlandticket, CarSharing, Leihfahrrad und gelegentlich ein Taxi kosten zusammen viel weniger als ein eigenes Auto.
Multimodaler Verkehr
Der Begriff Multimodalität bezeichnetdie Verwendung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Wer zum Beispiel unter der Woche mit dem Fahrrad zur Schule fährt und am Wochenendemit dem Bus nach Oldenburg ins Kino, ist multimodal unterwegs.
Intermodaler Verkehr
Wenn man auf ein- und demselben Weg verschiedene Verkehrsmittel kombiniert, nennt man das Intermodalität. Wer zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle fährt und dann in den Bus umsteigt, ist intermodal mobil.
Für die Sachtexte wurden folgende Quellen verwendet:
- Dr. Stefanie Groll: 10 Dinge, die Du jetzt über Mobilität und Verkehr wissen solltest. Abrufbar unter: https://www.boell.de/de/zehn-dinge-die-man-ueber-mobilitaet-und-verkehr-wissen-sollte.
- Heinrich-Böll-Stiftung e. V.: So kommen wir besser voran15 Fakten zu nachhaltiger Mobilität. Als PDF abrufbar unter: https://www.boell.de/de/2020/08/06/so-kommen-wir-besser-voran

