
Unser Lösungsvorschlag für die KGS Rastede
Verkehrssicherheitszone mit Elternhaltestellen
Um die Verkehrssicherheit rund um die KGS Rastede zu erhöhen, wollen wir eine Verkehrssicherheitszone einrichten, in die Elterntaxis freiwillig nicht hineinfahren.
Am Rand der Verkehrssicherheitszone haben wir Parkplätze ausgewählt, die als Elternhaltestellen geeignet sind. Der Fußweg zur KGS Rastede beträgt von dort etwa fünf Minuten. Bei der Auswahl der Parkplätze haben wir darauf geachtet, dass sie genutzt werden können, ohne dass sich dadurch die Verkehrssicherheit für die Radfahrer*innen verschlechtert.
Weil es in der Nähe der KGS nur wenige geeignete Parkplätze gibt, haben wir außerdem auch noch etwas entferntere Parkplätze einbezogen. Von diesen läuft man etwa zehn Minuten zur Schule.
Abbildung rechts: Um eine Verkehrssicherheitszone und Elternhaltestellen festzulegen, wurden Zonen für fünf und zehn Minuten Fußweg zur KGS Rastede berechnet.
Warum wir eine freiwillige Verkehrssicherheitszone geeigneter finden als eine Schulstraße
Die Einrichtung von Schulstraßen erfordert einen großen Aufwand: Sperrungen müssen vorgenommen werden, die Einhaltung muss ebenso kontrolliert werden wie die Ausnahmen (z. B. für Anwohner*innen). Diese Aufgaben darf nur die Polizei erfüllen, die dafür extra Personal abstellen müsste. Notwendige Ausnahmen müssen erst beantragt und von der Gemeindeverwaltunggenehmigt werden.
Unsere Lösung setzt auf Freiwilligkeit. Dies hat zwar den Nachteil, dass sich sicherlich nicht immer alle daran halten. Dafür werden Eltern und Schüler*innen nicht durch ein Verbot gezwungen, sondern durch gute Gründe überzeugt. Denn letztlich können und sollten alle Eltern und Schüler*innen selbst erkennen, dass sie auch einen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit rund um die Schule tun müssen. Wenn viele mitmachen, wird das Einhalten der Verkehrssicherheitszone bald „normal“. Andererseits muss für eine Ausnahme nicht erst ein Antrag gestellt werden.

